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Künstliche Intelligenz bietet Chancen für Anleger in der Medizin

Die Gesundheitswirtschaft ist einer der Wachstumssektoren schlechthin, und der Digital-Healthcare-Sektor steht dabei im Fokus. Besonders interessant ist der Einsatz der Künstlichen Intelligenz in der Medizin der Zukunft. Die Potenziale der Künstlichen Intelligenz sprechen generell dafür.

Inhaltsübersicht

  • Bis zum Jahr 2025 wird das europaweite Marktvolumen im Healthcare für digitale Produkte und Dienstleistungen voraussichtlich rund 155 Milliarden Euro betragen.
  • Big Data, Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen ebnen den Weg für intelligente Anwendungen in den Bereichen: klinische Entscheidungsfindung, roboterassistierte Chirurgie, medizinische Bildverarbeitung und Diagnostik.

Der Digital-Healthcare-Sektor steht im Fokus

Die Gesundheitsausgaben allein in Deutschland beliefen sich laut dem Statistischen Bundesamt im Jahr 2019 auf fast 411 Milliarden Euro. Das entspricht deutlich mehr als zwölf Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das globale Umsatzvolumen der Gesundheitsindustrie wird auf mehr als vier Billionen US-Dollar pro Jahr geschätzt. In den OECD-Ländern soll der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt bis 2060 um mehr als 50 Prozent ansteigen. Laut einer aktuellen Statistik von Statista könnte ein weltweiter Umsatz, mit Künstlicher Intelligenz im Gesundheitsmarkt im Jahr 2026, von ca. 45,2 Milliarden USD erwirtschaftet werden.

Daher scheint nun die richtige Zeit dafür zu sein, in die Healthcare-Industrie zu investieren. Die Gesundheitswirtschaft ist einer der Wachstumssektoren schlechthin, und besonders der Digital-Healthcare-Sektor steht dabei im Fokus. Ein Beleg dafür: Der Markt für digitale Produkte und Dienstleistungen im Gesundheitswesen kommt schneller voran als bislang vermutet. Bis zum Jahr 2025 wird das europaweite Marktvolumen voraussichtlich rund 155 Milliarden Euro betragen – 38 Milliarden Euro davon allein in Deutschland.

Medizinische Technologien können durch Künstliche Intelligenz verbessert werden

Beim Bundesministerium für Gesundheit heißt es dazu: „Digitale Technologien können uns helfen, die Herausforderungen, vor denen fast alle Gesundheitssysteme der westlichen Welt stehen – immer mehr ältere und chronisch kranke Menschen sind zu behandeln, teure medizinische Innovationen zu bezahlen, strukturschwache ländliche Gebiete medizinisch zu versorgen – besser zu lösen.“

Warum in Solar - und Wasserstoff-Technologie investieren?

Besonders interessant ist der Einsatz der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Medizin. Krebs, Herzversagen und Alzheimer gehören zu den tödlichen Erkrankungen, gegen die es noch keine Medizin gibt. Doch medizinische Technologien, die Künstliche Intelligenz nutzen, könnten den Durchbruch in diesem Bereich beschleunigen, erklärt Tom Slater, Fondsmanager des Scottish Mortgage Investment Trust des internationalen Investment-Managern Baillie Gifford, den es seit 1909 gibt.

Big Data, Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen disruptieren eingestaubte Prozesse

Der Hintergrund laut Baillie Gifford: „Der schwindende Einfluss von ‚Big Pharma‘ und ihrer Suche nach dem nächsten ‚Blockbuster-Medikament‘ fällt mit dem Aufschwung der Grundlagenforschung über die Ursachen von Krankheiten zusammen. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen werfen ein Schlaglicht auf die Ursachen von Krankheiten und treiben die Suche nach neuen Therapien voran.

Mit ihrer Fähigkeit, riesige Datensätze zu durchforsten, ersetzt die KI die langsamen und teuren Teile des Arzneimittelforschungsprozesses. Bis vor kurzem hatten Forscher, die die Relevanz eines Gens oder einer genetischen Mutation für eine Krankheit herausfinden wollten, nur die Möglichkeit, monatelang im Labor zu experimentieren und Fehler zu machen.“

Wie funktioniert eine Blockchain?

Beim Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS heißt es: „ Unter Berücksichtigung aller medizinischen und nicht-medizinischen Daten wird es möglich, effizient und rational Entscheidungen zu treffen, Therapien zu individualisieren oder Krankheiten frühzeitig zu erkennen.“

Big Data und Künstliche Intelligenz seien wichtige Schlüsselbegriffe in der Medizin der Zukunft. KI kann in kürzester Zeit große Datenmengen kombinieren und analysieren, schneller, als es Menschen je möglich wäre. Dies ebne den Weg für intelligente Anwendungen in den Bereichen: klinische Entscheidungsfindung, roboterassistierte Chirurgie, medizinische Bildverarbeitung und Diagnostik, Überwachung chronischer Krankheiten und Krankenhausdatenmanagement.

Gesundheitssektor für Anleger mit besonderer Durchschlagskraft

Wir von ARGENTUM Asset Management konzentrieren uns in unserem „ARGENTUM Dynamic Future“ (WKN: A2P1XJ / ISIN: DE000A2P1XJ6) unter anderem auf den Healthcare-Sektor und setzen dabei auf international erfolgreiche Fonds von Managern wie eben Baillie Gifford. Healthcare und Biotech sind für uns Treiber des weltweiten Wirtschaftswachstums.

Wir sehen in diesem Sektor weiterhin eine Chance, durch das sogenannte Deep Value Investing Aktien mit einem hohen Abschlag zum Wert der vorhandenen Vermögenswerte zu kaufen und damit in besonders starke Zukunftsmärkte zu besonders günstigen Konditionen zu ermöglichen. Und gerade in Kombination mit der Künstlichen Intelligenz entwickelt der Gesundheitssektor für Anleger besondere Durchschlagskraft!

KI mit Potenzial von rund 430 Milliarden Euro allein in Deutschland

Die Potenziale der Künstlichen Intelligenz sprechen generell dafür. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt dürfte allein aufgrund KI-basierter Lösungen bis 2030 um mehr als elf Prozent steigen, meldet die Beratungsgesellschaft PwC. Das entspricht einem Potenzial von rund 430 Milliarden Euro.

Das zeigt eine detaillierte Deutschland-Auswertung der globalen PwC-Studie „Sizing the prize. What’s the real value of AI for your business and how can you capitalise?“, der zufolge das weltweite Bruttoinlandsprodukt aufgrund von KI bis 2030 um rund 14 Prozent auf 15,7 Billionen US-Dollar steigen dürfte.

Vom KI-Boom dürfte China am stärksten profitieren: Die PwC-Experten haben errechnet, dass die chinesische Wirtschaft allein durch KI bis 2030 um 26,1 Prozent wachsen dürfte. Das entspricht einem Potenzial von sieben Billionen US-Dollar. Zum Vergleich: In Nordamerika sind es 14,5 Prozent (3,7 Billionen US-Dollar).

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